Innenanstrich

Am Kulturkreis orientiert

Eine anspruchsvolle Farbgestaltung – von kontrastbeton-ten, akzentuierten Lösungen bis hin zu harmonierenden Ton-in-Ton-Gestaltungen – verlangt Kompetenz und Entscheidungssicherheit vom Farbplaner. Der Trend zur weißen Wand nähert sich seinem Ende. Immer mehr Kunden wünschen sich intensive Farbigkeit in ihren Räumen. Der Handwerker wird als wichtiger Ansprechpartner sowie kompetenter Ratgeber geschätzt. Professionelle Farbgestaltung ist eine attraktive Serviceleistung, die der modernen Handwerksbetrieb ermöglicht. 

Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang sind die richtigen Arbeitsmittel. Die Nutzung von Farbtonsammlung, also Farbtonfächer und Farbmusterkarten sind eine Möglichkeit der Farbberatung. Nur scheitern diese dann, wenn entschieden werden soll, welche Farbtöne miteinander harmonieren oder kontrastieren, also problemlos kombiniert werden können.

Hier leisten Farbsysteme wertvolle Dienste, denn sie ordnen eine sehr große Zahl von Farbtönen nach Farbtonbereichen bzw. farbharmonischen Gesichtspunkten.

Diese Methode ermöglicht eine schnelle und effiziente Entwicklung nuancierter Farbgestaltungskonzepte. Andererseits fühlen sich Kunden, die mit der Farbtonvielfalt eines Farb-atlasses konfrontiert werden auch schnell überfordert.

Ein zentrales Problem bei der Farbplanung mit Farbsystemen besteht darin, dass ein menschliches Auge zwischen 1 und 10 Millionen Farbtöne unterscheiden kann, zu viele also, um sie alle darstellen zu können. Deshalb lässt man den Kunden eine grobe Richtung bestimmen und kann dann ins Detail gehen.

Beton ist schützenswert

Richtig verarbeitet ist Beton - gerade im Hochbau - ein dauerhafter, fast überall einsetzbarer Baustoff mit hervorragenden Qualitäten. Allerdings können Ausführungsmängel, Konstruktionsfehler und betontechnologische Ursachen zu Oberflächenschäden wie Ausblühungen, absandenden Oberflächen, Rissen und Hohlstellen führen. Schäden, die durch witterungsbedingte Einflüsse noch verstärkt werden.

Die Beseitigung von Schäden an Beton wird als Betonsanierung bezeichnet. Hauptsächliche Betonschäden sind die Korrosion der in einem Betonbauteil eingebauten Bewehrungsstähle, undichte Stellen in Betonbauteilen (z.B. Durchdringung von Feuchtigkeit in Stahlbetonkellerwänden) oder Schädigung durch Schadstoffeinflüsse der Luft oder im Erdreich.

Gestaltung / Effekte

Grenzenlose Möglichkeiten

Der kreativen Mal- und Verarbeitungstechniken sind keine Grenzen gesetzt. Wir lassen der Kreativität freien Lauf und verwandeln Decken und Wände in wahre Kunstwerke. Wir verleihen jedem Raum eine charakteristische Atmosphäre durch ungeahnte Licht-, Farb- und Oberflächeneffekte.

Korrosion

Entstehung von Korrosion

  1. Von der Oberfläche ausgehend dringt die Neutralisationsfront immer tiefer in den Beton vor.
  2. Kohlendioxid diffundiert in den Beton ein – es beginnt die Neutralisationsreaktion.
  3. Der Rost besitzt gegenüber dem Stahl ein mehrfach größeres Volumen und entwickelt enorme Druckkraft – die Betonüberdeckung wird abgesprengt, der Armierungsstahl liegt frei.
  4. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch der Beton am Armierungsstahl neutralisiert ist. In Verbindung mit Wasser und Sauerstoff setzt nun die Stahlkorrosion ein.

 

Reprofilierung von Schadstellen

  1. Schadstelle vornässen und mit Basisschutz als Haftschlämme satt einmassieren vor schlämmen.
  2. Grobmörtel feucht einbringen.
  3. Alternativ kann auch Füllmörtel eingesetzt werden.

Bautenschutz

Vorbehandlung unter der Beschichtung

Betonsanierung soll vor allem die noch intakte Bauteilsubstanz schützen und erhalten und den Schutz vor Korrosion (Rostschutz) der eingebauten Bewehrungsstähle wiederherstellen.

Für die jeweiligen Schädigungen gibt es verschiedene technische Verfahrensweisen. Beschädigungen und Zerstörungen an der Betonoberfläche müssen erneuert und ausgebessert werden

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Korrosion zu verhindern. Das Diagramm zeigt die Haltbarkeit der verschiedenen Behandlungsmethoden für Muniereisen im Beton.

Korrision Vorbehandlung 01