Barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen

Der Begriff „Barrierefreiheit“ wird im Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (§4, BGG) folgendermaßen definiert:

"Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind."

Unser Ziel ist es barrierefreies Wohnen zu ermöglichen. Wir bieten Ihnen Konzepte für den Neubau und den Umbau und orientieren uns an der DIN 18040-2:2009-02 (D): Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen – Teil2: Wohnungen.

Ziel dieser Norm ist es, durch die barrierefreie Gestaltung des gebauten Lebensraums weitgehend allen Menschen seine Nutzung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zu ermöglichen. Die Norm stellt dar, unter welchen technischen Voraussetzungen Gebäude und bauliche Anlagen barrierefrei sind.

Berücksichtigt werden die Bedürfnisse von Menschen:

  • mit Sehbehinderung oder Hörbehinderung
  • mit motorischen Einschränkungen
  • die Mobilitätshilfen und Rollstühle benutzen
  • die großwüchsig oder kleinwüchsig sind
  • mit kognitiven Einschränkungen,
  • die bereits älter sind,
  • wie Kindern
  • mit Kinderwagen oder Gepäck

(Vorwort zur DIN 18040-2)

Dieser Leitfaden für die Umsetzung einer barrierefreien Gestaltung des gebauten Lebensraums wurde aus den Vorläufernormen DIN 18025-1 und DIN 18025-2 zusammengesetzt. Sie umfasst die Ausbildung aller notwendigen Bereiche der Infrastruktur und zudem der Räume in Wohnungen. Wir konzentrieren unser Angebot speziell auf den fachgerechten Ausbau von Wohnungen und berücksichtigen die Anforderungen aller in der DIN 18040-2 aufgenommenen Aspekte:

  • Räume in Wohnungen
  • Allgemeines
  • Flure innerhalb von Wohnungen
  • Türen
  • Fenster
  • Wohn-, Schlafräume und Küchen
  • Sanitärräume
  • Allgemeines
  • Bewegungsflächen
  • Toiletten
  • Waschplätze
  • Duschplätze
  • Badewannen
  • Zusätzlicher Sanitärraum
  • Freisitz

(Inhaltsverzeichnis DIN 18040-2)

Insgesamt lässt sich erkennen, dass der Gedanke des barrierefreien Bauens fast alle Bevölkerungsschichten betreffen kann. Die Prävention einen Wohnraum zu schaffen der variabel für sich verändernde Lebensumstände ist, gibt den Menschen die Möglichkeit dauerhaft an Ihrem  gewohnten Lebensort zu wohnen. Gerne beraten wir Sie bei den anstehenden baulichen Maßnahmen und zeigen Ihnen individuelle Konzepte. Bei der Ausführung der gemeinsam gefundenen Lösung bieten wir Ihnen zudem alle Leistungen aus einer Hand.

Exemplarisch zeigen wir Ihnen die Anforderungen an die baulichen Maßnahmen anhand der unten aufgeführten Skizzen.

Anforderungen an Türen

Anforderungen an Türen

  • tueren1 02.gif,tueren2 02
  • tueren1 02.gif,tueren2 02

Anforderungen an Küchen

Anforderungen an Küchen

kueche2 04

Anforderungen an Badezimmer

Anforderungen an Badezimmer

  • din18025 familienbad 02.jpg,3 03
  • din18025 familienbad 02.jpg,3 03

Anforderungen an Abstellräume

Anforderungen an Abstellräume

abstellkammer 02